Regie: Pete Hyams Länge: 110 Minuten Darsteller: Edward Burns, Ben Kingsley, Heike Makatsch, Armin Rohde Tacho: 1 von 7 Punkten Fotos mit freundlicher Genehmigung von: Paramount Constantin Detail am Rande: Sollte ursprünglich 2003 erscheinen, aber die o.g. Katastrophen verzögerten den Release bis 2005. Pannen/Logikfehler: Diverse Szenen: Auf Travis Ryers Helm steht manchmal „Ryer“, manchmal „Travis“. Jeder kann ansonsten fünfzig oder mehr peinliche und/oder vermeidbare Fehler entdecken! Zitat (Eckles): “You sure we should be doing this?“ (Ansehen? Oder was?)
Ein Meteor. Superviren. Klimawandel. Das Nachmittagsprogramm im Fernsehen. Es gibt unzählige Theorien, warum die Dinosaurier ausstarben. Da ist klar, dass jeder Klugscheißer seinen Senf zum Thema dazutun muss. Also auch ich. Meine Vermutung: Die Echsen starben freiwillig aus. Aus Scham …
Charles Hatton ist ein reicher Mann. Der vorhat, noch reicher zu werden. Dazu schickt er mit einer Zeitmaschine vermögende Touristen auf Dino-Safari in die Vergangenheit. Vollautomatisch umsägen darf man das urzeitliche Größtwild aber nur, wenn vorher gesichert ist, dass es binnen der nächsten Minuten eh gestorben wäre – ein Bruch der Regeln hat verheerende Folgen … Eine Kurzgeschichte von Ray Bradbury und 55 Millionen Dollar – mehr benötigt man kaum, um gute Sci-Fi zu stricken, richtig? Falsch! Hochwasser in Prag, Absprung des Regisseurs und die Insolvenz der Produktionsfirma waren für „A.S.o.T.“ in etwa so erquickend wie ein Genickschuss. Da er aber nun mal halb fertig war, ließ man den Film so. Unfertig: sinnfreie Dialoge, Effekte vom Informatiker-Grabbeltisch und Heike Makatsch, gegen deren hölzernes Acting selbst noch Ben Kingsleys an einen überfahrenen Albino-Bisam erinnernde Perücke als Gewinn durchging! So blieb vom Donner nur eine nasse Flatulenz …